Adipositas-Behandlung

Blutwerte verstehen und gezielt verbessern

Medizinisch geprüft von Dr. med. Johannes von Büren

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Blutwerte verstehen und gezielt verbessern

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Veränderte Blutwerte bei Übergewicht

Blutwerte wie Blutzucker, Cholesterin oder Leberwerte geben Hinweise auf wichtige Körperfunktionen, etwa die Arbeit von Leber oder Nieren, den Zucker- oder Fettstoffwechsel oder das Immunsystem [1]. Auffällige Blutwerte sind oft ein Warnsignal undkönnen auf Folge- oder Begleiterkrankungen hinweisen.

Bei Menschen mit Adipositas können typische Veränderungen im Blutbildauftreten [2]:

  • Erhöhte Blutfette (LDL-Cholesterin, Triglyceride)
  • Erhöhter Blutzucker und/oder erhöhter HbA1c-Wert
  • Leicht erhöhte Entzündungsmarker, vor allem C-reaktives Protein (CRP)
  • Erhöhte Leberwerte bei nicht-alkoholischer Fettleber (NAFLD)
  • Erhöhte Harnsäurewerte, was das Risiko für Gicht steigert
  • Vitamin-D-Mangel, da das fettlösliche Vitamin im Fettgewebe gespeichert wird und dem Blut weniger zur Verfügung steht“

Adipositas kann das hormonelle Gleichgewicht beeinflussen. Hormonwerte werden in der Praxis jedoch selten routinemäßig gemessen. Bei bestimmten Symptomen, wie ungeklärter Gewichtszunahme, Zyklusstörungen oder Libidoveränderungen, kann eine gezielte Bestimmung aber sinnvoll sein [2]:

  • Leptin: Das Hormon signalisiert dem Gehirn, dass du satt bist. Bei Adipositas ist der Leptinwert meist erhöht. Gleichzeitig besteht oft eine Leptinresistenz. Das heißt, der Körper reagiert nicht mehr ausreichend auf das Hormon. Das Sättigungsgefühl bleibt aus.
  • Cortisol: Anhaltender Stress kann den Cortisolspiegel erhöhen. Dies begünstigt Fettansammlungen im Bauchbereich, kann den Blutzucker erhöhen und den Schlaf stören.
  • Testosteron (bei Männern) und Östrogen (bei Frauen): Diese Geschlechtshormone können durch Adipositas aus dem Gleichgewicht geraten. Mögliche Folgen sind Zyklusstörungen, Libidoveränderungen oder Stimmungsschwankungen.
  • Insulin: Bei einer Insulinresistenz sprechen die Körperzellen weniger gut auf Insulin an. Dadurch bleibt mehr Zucker im Blut, was langfristig zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führen kann.

Eine umfassende Betrachtung der Blut- und Hormonwerte kann helfen, Zusammenhänge besser zu erkennen. So lässt sich beispielsweise ein Metabolische Syndrom diagnostizieren, eine Kombination aus Adipositas, erhöhtem Blutdruck, Fettstoffwechselstörung und Insulinresistenz bzw. Typ-2-Diabetes.

Die wichtigsten Blutwerte auf einen Blick

  • *Wert: Nüchternblutzucker · Normalbereich: 70-99 mg/dl · Bedeutung*: Hinweis auf Diabetes-Risiko
  • *Wert: HbA1c · Normalbereich: < 5,7 % · Bedeutung*: Langzeitblutzuckerwert
  • *Wert: LDL-Cholesterin · Normalbereich: < 100 mg/dl (optimal) · Bedeutung*: „Schlechtes“ Cholesterin, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • *Wert: HDL-Cholesterin · Normalbereich: > 40 mg/dl (männlich), > 50 mg/dl (weiblich) · Bedeutung*: „Gutes“ Cholesterin, schützt die Gefäße
  • *Wert: Triglyceride · Normalbereich: < 150 mg/dl · Bedeutung*: Blutfette, bei Übergewicht oft erhöht
  • *Wert: Leberwerte (ALT, AST, Gamma-GT) · Normalbereich: ALT/AST < 35 U/l GGT < 55 U/l · Bedeutung*: Hinweise auf Fettleber oder Leberschäden
  • *Wert: CRP (C-reaktives Protein) · Normalbereich: < 5 mg/dl · Bedeutung*: Entzündungsmarker, bei Adipositas oft leicht erhöht
  • *Wert: Harnsäure · Normalbereich: < 6,5 mg/dl · Bedeutung*: Bei Übergewicht häufig erhöht, Gicht-Risiko
  • *Wert: Insulin (nüchtern) · Normalbereich: 2-24 µU/ml · Bedeutung*: Hinweis auf Insulinresistenz
  • *Wert: Vitamin D (25-OH-D) · Normalbereich: > 30 ng/ml · Bedeutung*: Immunfunktion, Stoffwechsel, oft im Mangel bei Adipositas

[1]

Die genannten Normbereiche sind Durchschnittswerte, sie gelten nicht für alle Menschen gleichermaßen. Besonders bei Adipositas ist es wichtig, die individuelle Ausgangslage zu berücksichtigen. Leicht erhöhte Leberwerte können bei einigen Personen noch im Rahmen liegen, bei anderen bereits auf eine beginnende Fettleber hinweisen. Auch ein grenzwertiger HbA1c-Wert kann ein erstes Anzeichen für Prädiabetes sein [2].

Wichtiger Hinweis: Entwicklung statt Momentaufnahme

Blutwerte liefern vor allem dann verlässliche Hinweise, wenn sie im Verlauf betrachtet werden.

Fragen wie „Wie hat sich mein LDL-Wert in den letzten 12 Monaten entwickelt?“ oder „Warum steigt mein Blutzucker trotz gleichbleibender Ernährung?“ sind oft aufschlussreicher als eine einzelne Messung. Verlaufskontrollen ermöglichen es, schleichende Veränderungen frühzeitig zu erkennen [5].

Symptome: Kann ich veränderte Blutwerte bemerken?

Oft machen sich schlechte Blutwerte erst sehr spät durch Beschwerden bemerkbar. Daher machen regelmäßige Kontrollen durchaus Sinn. Erste Symptome von schlechten Blutwerten können sein [1]:

  • Antriebslosigkeit, Müdigkeit, z. B. bei niedrigem Vitamin-D-Spiegel oder Schilddrüsenunterfunktion
  • Gewichtszunahme trotz unveränderter Ernährung, z. B. bei gestörter Insulinwirkung oder hormonellen Veränderungen
  • Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, etwa bei Blutzuckerschwankungen
  • Gelenkbeschwerden, z. B. bei erhöhtem Harnsäurewert

Diese Beschwerden können viele Ursachen haben. Sie sind keine Beweise, sondern mögliche Hinweise auf versteckte Veränderungen im Stoffwechsel. Eine ärztliche Abklärung ist unbedingt empfehlenswert.

Die Folgen dauerhaft veränderter Blutwerte

Werden auffällige Blutwerte über längere Zeit nicht erkannt oder behandelt, kann das schwerwiegende Folgen nach sich ziehen – besonders bei Adipositas [2]:

Typische Risiken im Überblick:

  • Typ-2-Diabetes [15]: → durch dauerhaft erhöhten Blutzucker oder HbA1c → mögliche Folgen: z.B. Nervenschäden, Sehstörungen, Nierenbelastung
  • Nicht-alkoholische Fettleber (NAFLD) [16]: → unter anderem durch gestörten Fettstoffwechsel und erhöhte Leberwerte → kann zu Leberentzündung (NASH) fortschreiten
  • Arteriosklerose (Gefäßverengung) [17,18]: → unter anderem durch hohe LDL-Werte, Triglyceride oder Bluthochdruck → erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Gichtanfälle [19,20] → durch dauerhaft erhöhte Harnsäurewerte

Die gute Nachricht: Viele dieser Veränderungen kannst du positiv beeinflussen, wenn du frühzeitig aktiv wirst. Dabei kommt es auf langfristige Veränderungen im Alltag an. Wichtig ist auch, dass du dich ärztlich begleiten lässt: Nur so lassen sich Blutwerte richtig einordnen und passende Schritte gemeinsam planen.

Medikamente zur Verbesserung der Blutwerte

Manchmal reichen Bewegung und Ernährung allein nicht aus, um Blutwerte in einem stabilen Bereich zu halten, besonders bei bestehenden Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen. In solchen Fällen können Medikamente eine wichtige Ergänzung sein. Langfristig kann ein gesundheitsfördernder Lebensstil dazu beitragen, die Medikamentendosis zu verringern oder unter ärztlicher Begleitung ganz auf Medikamente zu verzichten, wenn es medizinisch möglich ist.

Erfolg

Bisher habe ich 28 Kilo abgenommen, ich würde die 30 Kilo gerne vollmachen, liebäugle aber mit der Schnapszahl 33.

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Elkes Geschichte lesen

So kannst du aktiv deine Blutwerte verbessern

Neben Medikamenten kannst du selbst eine Menge tun, um deine Blutwerte zu verbessern. Hier findest du alltagstaugliche Veränderungen [8]:

Ernährung: Blutfette und Blutzucker senken

Kleine Veränderungen im Alltag können bereits Wirkung zeigen, ohne dass du alles auf einmal umstellen musst.

  • Vielleicht magst du morgens Haferflocken mit Beeren als Alternative zu Brötchen probieren.
  • Ein Glas Wasser mit Zitrone kann erfrischend sein, als Alternative zu fertige und gesüßte Getränke
  • Nüsse und hochwertige Öle wie z. B. Olivenöl können helfen, deinen Fettstoffwechsel zu unterstützen.
  • Ein paar Gemüsesticks zwischendurch können eine knackige Alternative sein, vielleicht mit Hummus oder Quarkdip dazu?
  • Wenn du gern etwas Süßes naschst, probier doch mal eine kleine Portion Joghurt, Quark oder Skyr mit Obst und Honig, das kann den Süßhunger stillen und sättigt gleichzeitig.

Wichtig ist: Du entscheidest, was für dich alltagstauglich ist und was du Schritt für Schritt ausprobieren möchtest.

Kann Fasten die Blutwerte verbessern?

Verschiedene Formen des Fastens, zum Beispiel Intervallfasten (z. B. 16:8) oder Scheinfasten, können sich positiv auf Blutwerte auswirken. Erste Studien deuten darauf hin, dass solche Methoden zur Gewichtsregulation beitragen, Blutzuckerwerte senken und Entzündungsprozesse abschwächen können [9].

Wichtig ist jedoch: Fasten ist nicht für alle Menschen geeignet. Besonders bei bestehenden Erkrankungen solltest du ärztlich abklären, ob und welche Form für dich infrage kommt. Wichtig ist, dass Fasten nicht als kurzfristige Lösung gesehen wird, sondern in eine dauerhafte Ernährungsumstellung eingebettet ist.

Mit Bewegung zu besseren Blutwerten

Schon 20 bis 30 Minuten Bewegung am Tag können deinen Stoffwechsel spürbar unterstützen. Es muss kein Sportprogramm sein, auch einfache Aktivitäten im Alltag zeigen messbare Effekte auf Blutzucker, Blutfette und Insulinsensitivität. Zusätzlich wirkt Bewegung oft stimmungsaufhellend und kann helfen, Stress abzubauen [10].

Bewegungsideen, die du flexibel in deinen Alltag einbauen kannst:

  • Spazieren gehen, vielleicht morgens, in der Mittagspause oder nach dem Essen
  • Treppe statt Aufzug nutzen
  • Kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigen
  • Wenn du magst: Probiere Schwimmen, Radfahren oder leichtes Krafttraining. Am besten das, was dir Spaß macht

Wichtig ist: Regelmäßigkeit zählt mehr als Intensität. Schon kleine Schritte können viel bewegen – im wahrsten Sinne.

Mehr Balance für Stoffwechsel und Psyche

Dauerhafter Stress und schlechter Schlaf beeinflussen deinen Stoffwechsel oft unbemerkt. Beide Faktoren können den Cortisolspiegel erhöhen, was mit Insulinresistenz, Appetitveränderungen und langfristig auch Gewichtszunahme in Verbindung stehen kann. Mit kleinen Veränderungen im Alltag kannst du selbst etwas beitragen: Weniger Stress und guter Schlaf helfen, den Hormonhaushalt zu stabilisieren, den Blutzucker zu regulieren und das allgemeine Wohlbefinden zu stärken [13,14]:

  • Entspannungsübungen, Atemtechniken oder Meditation ausprobieren
  • Täglich kleine Pausen einplanen, schon wenige Minuten können helfen
  • 7–8 Stunden erholsamer Schlaf pro Nacht
  • Eine ruhige Schlafumgebung schaffen möglichst ohne Handy und Bildschirmlicht

Unterstützung mit ausgewogener Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung kann messbar zur Verbesserung deiner Blutfettwerte beitragen – insbesondere zur Senkung von LDL-Cholesterin und Triglyceriden sowie zur Steigerung des HDL-Cholesterins. Die folgenden Maßnahmen haben sich laut wissenschaftlichen Leitlinien als besonders wirksam erwiesen [10].

  • Tierische Fette reduzierenGesättigte Fette stecken vor allem in Wurst, fettem Käse, Sahne, Butter oder Fertigprodukten. → Weniger davon kann dein „schlechtes“ LDL-Cholesterin deutlich senken.
  • Mehr Ballaststoffe essenBallaststoffe findest du in Vollkornbrot, Haferflocken, Hülsenfrüchten, Gemüse und Obst. → Sie unterstützen deinen Cholesterinstoffwechsel und machen lange satt.
  • Industrielle Transfette vermeidenDiese finden sich oft in stark verarbeiteten Produkten wie Pommes, Chips oder Blätterteiggebäck. → Transfette können den Cholesterinspiegel ungünstig beeinflussen – besser nur selten essen.
  • Gesunde Öle statt harter Fette verwendenPflanzliche Öle wie Raps-, Oliven- oder Leinöl enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren. → Sie helfen, Triglyceride zu senken und den „guten“ HDL-Spiegel zu verbessern.
  • Weniger Alkohol trinken Alkohol kann die Triglyceridwerte im Blut stark erhöhen. → Besonders bei ohnehin erhöhten Werten lohnt es sich, den Konsum zu hinterfragen.
  • Bei starkem Übergewicht: Schrittweise reduzierenSchon kleine Veränderungen können sich positiv auf alle Blutfettwerte auswirken, vor allem auf LDL, Triglyceride und HDL.

Gewichtsreduktion zahlt sich aus

Bereits eine Gewichtsabnahme von über 5 % kann kardiovaskuläre Risikofaktoren deutlich senken, darunter erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte sowie Bluthochdruck bei Übergewicht [14].

Dein Fahrplan: Ärztliche Kontrollen und Kosten

Regelmäßige ärztliche Kontrollen helfen dir, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, besonders, wenn du von Adipositas betroffen bist.

Wie oft solltest du deine Blutwerte kontrollieren lassen?

  • Einmal pro Jahr ist ein guter Richtwert, besonders bei erhöhtem Gewicht oder familiärem Risiko.
  • Bei bestehenden Erkrankungen wie Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen können häufigere Kontrollen sinnvoll und medizinisch notwendig sein [3].

Was übernimmt die Krankenkasse?

  • Gesetzlich Versicherte haben ab dem 35. Lebensjahr Anspruch auf einen Check-up alle drei Jahre, inklusive Blutuntersuchung (z. B. Blutzucker, Cholesterin) [5].
  • Wenn ein ärztlicher Anlass vorliegt (z. B. Adipositas mit Risikofaktoren) können zusätzliche Blutkontrollen über die Krankenkasse abgerechnet werden.
Quellen
  1. [1] Herold, G. (2019): Innere Medizin 2020. Köln: Selbstverlag.
  2. [2] Purdy, J. C., & Shatzel, J. J. (2021): The hematologic consequences of obesity. European Journal of Haematology, 106(3), 306–319.
  3. [3] Kassenärztliche Bundesvereinigung (2025). Prävention. Früherkennungsuntersuchungen und Impfungen. Kassenärztliche Bundesvereinigung. URL:
  4. [4] Bundesministerium für Gesundheit – BMG (2025): Gesundheits-Check-up. URL:
  5. [5] Stiftung Gesundheitswesen (2021): Untersuchungsmethoden. Laborwerte richtig verstehen. URL:
  6. [6] Gomez-Casado, G., Jimenez-Gonzalez, A., Rodriguez-Muñoz, A., Tinahones, F. J., González-Mesa, E., Murri, M., & Ortega-Gomez, A. (2025): Neutrophils as indicators of obesity-associated inflammation: A systematic review and meta-analysis. Obesity Reviews, 26(3), e13868.
  7. [7] Kawai, T., Autieri, M. V., & Scalia, R. (2021): Adipose tissue inflammation and metabolic dysfunction in obesity. American Journal of Physiology – Cell Physiology, 320(3), C375–C391.
  8. [8] Deutsche Adipositas-Gesellschaft (2024). S3-Leitlinie zur Prävention und Therapie der Adipositas. AWMF-Register.URL:
  9. [9] Mach, F. et al. (2019): ESC/EAS Guidelines for the management of dyslipidaemias: lipid modification to reduce cardiovascular risk. European Heart Journal, 41(1), Januar 2020.
  10. [10] Becker, N. (2025). Cholesterin senken: Was Ernährung und Medikamente bringen. NDR.
  11. [12] Multidisciplinary Digital Publishing Institute – MDPI (2023). Chronic low-grade inflammation in obesity. In:
  12. [13] American Diabetes Association – ADA (2024): Chronic insufficient sleep in women impairs glucose metabolism. Diabetes Care, 47(1), 117–124.
  13. [14] Khattak, Z. E. & Zahra, F. (2023). Evaluation of Patients With Obesity. *StatPearls*. StatPearls Publishing. URL:
  14. [15] Periodiabetes (2025): Microvascular complications of diabetes. In:
  15. [16] Samy, A. M., Kandeil, M. A., Sabry, D., Abdel-Ghany, A. A. & Mahmoud, M. O. (2024). From NAFLD to NASH: Understanding the spectrum of non-alcoholic liver diseases and their consequences. *Heliyon*, 10(9), e30387.
  16. [17] Balling, M., Afzal, S., Davey Smith, G., Varbo, A., Langsted, A., Kamstrup, P. R., & Nordestgaard, B. G. (2023). Elevated LDL Triglycerides and Atherosclerotic Risk. Journal of the American College of Cardiology, 81(2), 136–152.
  17. [18] European Society of Cardiology – ESC (2021): High-density lipoprotein cholesterol and risk of cardiovascular disease.
  18. [19] Asghari, K. M., Zahmatyar, M., Seyedi, F. et al. (2024). Gout: global epidemiology, risk factors, comorbidities and complications: a narrative review. BMC Musculoskeletal Disorders, 25, 1047.
  19. [20] Frontiers in Nutrition (2025): Alcohol consumption and risk of hyperuricemia and gout. In:

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