Erkrankungen
Bluthochdruck bei Übergewicht und Adipositas
Inhaltsverzeichnis
Digitale Adipositas-Therapie
- Ganzheitliches Programm
- Wissenschaftlich fundiert
- Persönlich für dich da
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Was heißt Bluthochdruck?
Durch unseren gesamten Körper fließt Blut. Unser Herz sorgt dafür, dass das Blut zu den Organen und in die Gewebe gelangt. Bei jedem Herzschlag zieht sich der Herzmuskel zusammen und pumpt Blut in die Hauptschlagader. Von dort aus fließt es weiter in ein komplexes System aus Gefäßen und versorgt die Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Über das Pumpen des Herzens übt das Blut Druck auf die Gefäße aus. Je nachdem, wie hoch dieser Druck ist, spricht man von niedrigem, normalem oder hohem Blutdruck beziehungsweise Bluthochdruck oder arterieller Hypertonie.
Wie wird der Blutdruck gemessen?
Die Blutdruckmessung ist eine Standarduntersuchung bei Ärzt:innen, die keine Risiken mit sich bringt. Für Menschen, die von Bluthochdruck betroffen sind, ist es sinnvoll, ein Blutdruckmessgerät zu Hause zu haben, um selbst messen zu können.
Die gängigste Methode ist, den Blutdruck mit einer Manschette am Oberarm zu messen. Diese zieht sich einmal zusammen und löst sich dann wieder. Über ein elektronisches Messgerät werden zwei Werte ermittelt:
- Der systolische Blutdruck gibt den Druck beim Herzschlag an, also in dem Moment, bei dem sich der Herzmuskel zusammenzieht und Blut in die Gefäße pumpt.
- Der diastolische Blutdruck misst den Druck, der auf die Gefäße entsteht, wenn der Herzmuskel erschlafft.
Aufregung erhöht Blutdruck
Motivation
Durch den ständigen Austausch mit meiner zanadio-Beraterin und ihren KollegInnen fand ich immer ein gutes Wort und habe gelernt, mit mir nicht ´zu hart ins Gericht´ zu gehen.
Blutdruck: Welche Werte gelten als zu hoch?
Erst wenn mehrere Werte, die an verschiedenen Tagen gemessen wurden, zu hoch sind, wird die Diagnose Bluthochdruck gestellt. In der Regel führt Bluthochdruck nicht zu Beschwerden. Wenn die Werte extrem hoch sind, spüren Patient:innen manchmal Nervosität, Sehstörungen oder Schwindel.
NormalEin normaler Blutdruck liegt bei Erwachsenen systolisch unter 140 mmHg (= Millimeter Quecksilbersäule) und diastolisch unter 90 mmHg.
HochBluthochdruck (arterielle Hypertonie) liegt vor, wenn bei mehreren Messungen der systolische Wert über 140 mmHg oder der diastolische Wert über 90 mmHg liegt oder wenn beide Werte erhöht sind.
NiedrigNiedriger Blutdruck (arterielle Hypotonie) besteht, wenn die Werte niedriger als 110/60 bei Männern oder 100/60 bei Frauen sind.
Risikofaktoren für Bluthochdruck
- Übergewicht und Adipositas
- Bewegungsmangel
- Rauchen
- viele hochverarbeitete, zucker- und salzreiche Produkte
- erhöhter Alkoholkonsum
- dauerhafter Stress
Wer ist besonders gefährdet?
Eine Tendenz zu Bluthochdruck kann genetisch bedingt sein. Haben die Eltern oder andere nahe Verwandte Bluthochdruck, ist das Risiko höher, selbst daran zu erkranken. Grundsätzlich sind Menschen mit Adipositas besonders gefährdet. Bluthochdruck ist eine häufige Folgeerkrankung von Adipositas.
Die allermeisten von Adipositas Grad 2 und 3 Betroffenen leiden unter Bluthochdruck. Einen großen Einfluss hat der Lebensstil, also die Ernährung, Bewegung und das Stresslevel. Auch das Alter begünstigt die Entstehung von Bluthochdruck – das Risiko steigt etwa ab einem Alter von 60 Jahren. Bluthochdruck ist tückisch: Durch die fehlenden Symptome wissen viele nicht, dass sie davon betroffen sind.
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Übergewicht und Blutdruck
Bauchfett fördert Bluthochdruck
Gewicht reduzieren senkt Blutdruck
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Warum ist Bluthochdruck problematisch?
Mögliche Folgen von Bluthochdruck
- Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
- Schlaganfall
- Herzinfarkt
- chronische Herzmuskelschwäche
- Nierenversagen
Was hilft bei Bluthochdruck?
Langzeit-Blutdruck-Messung: Bei Verdacht
Blutdruck durch Ernährung und Lebensstil senken
Wie kann die Ernährung bei Bluthochdruck helfen?
Ernährung bei Bluthochdruck
- Salz einsparen: Anstatt mit Salz lassen sich Gerichte gut mit Kräutern wie Rosmarin, Petersilie und Schnittlauch würzen.
- Gemüse: Verzehre drei Portionen täglich.
- Keine Fertiggerichte: Diese enthalten oft besonders viel Salz, Fett und Zucker.
- Natürliche Lebensmittel: Ob Obst, Gemüse, Nüsse oder Hülsenfrüchte – bevorzuge immer natürliche Lebensmittel gegenüber stark verarbeiteten Produkten.
- Keine süßen Getränke: Reduziere Säfte, Softdrinks und andere süße Getränke. Sie enthalten viel Zucker und fördern eine Gewichtszunahme.
Tipps zum Blutdrucksenken
- Täglich bewegen: Nicht nur Sport wie Nordic Walking oder Fahrradfahren, sondern auch alltägliche Bewegung wie Treppensteigen, Hausarbeit und zu Fuß gehen helfen.
- Abnehmen: Versuche dein Gewicht durch eine Ernährungsumstellung zu reduzieren, z. B. mithilfe einer digitalen Adipositas-Therapie.
- Alkoholkonsum reduzieren: Trinke so selten und so wenig Alkohol wie möglich, um deinen Blutdruck zu senken.
- Stress vermeiden: Versuche Stressquellen zu identifizieren und so gut es geht zu reduzieren.
- Entspannung fördern: Mache mehr von dem, was dich entspannt und dir guttut. Das kann spazieren gehen, lesen oder auch Meditation und Gartenarbeit sein.
- Nicht rauchen: Verzichte auf das Rauchen. Neben vielen weiteren negativen Effekten auf die Gesundheit fördert Rauchen auch Bluthochdruck.
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