Abnehmen
Abnehmen durch Kaffee oder Koffein?
Inhaltsverzeichnis
- Kaffee, Koffein und der Einfluss auf Stoffwechsel und Blutzucker
- Kaffee und Blutzucker: Worauf du achten solltest
- Koffeinquellen im Vergleich
- Unbedenklicher Kaffee- und Koffeinverzehr
- Koffeinfreier Kaffee als gesunde Alternative mit gleichem Effekt?
- 5 Tipps, wie du Kaffee zum Abnehmen nutzen kannst
- Fazit: Kaffee kann beim Abnehmen unterstützen – aber mit Maß!
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Kaffee, Koffein und der Einfluss auf Stoffwechsel und Blutzucker
Kaffee gehört neben Wasser zu den beliebtesten Getränken weltweit. In Deutschland trinkt eine Person durchschnittlich vier Tassen täglich [1]. Doch Kaffee kann mehr: Das enthaltene Koffein nimmt Einfluss auf den Stoffwechsel und erhöht die Fettverbrennung. Auch der Blutzucker ist betroffen, da Koffein die Freisetzung von Glukose (Zucker) aus der Leber anregt [2].
Zudem stimuliert Koffein das zentrale Nervensystem und erhöht so die Aufmerksamkeit bzw. verringert das Müdigkeitsgefühl [5]. Wie stark diese Effekte sind, hängt von der individuellen Koffeinempfindlichkeit und den Trinkgewohnheiten ab. Wissenschaftlich belegt ist: Kaffee und Koffein unterstützen tatsächlich aufgrund der vielseitigen Wirkungen auf unterschiedliche Weise beim Abnehmen [3].
Wie beeinflusst Koffein den Stoffwechsel?
Kaffee und Appetitkontrolle
Koffein in Kombination mit Bewegung
Kaffee als kalorienarmes Getränk
Kaffee wirkt entwässernd
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Kaffee und Blutzucker: Worauf du achten solltest
Individuelle Koffeinempfindlichkeit
Koffein wirkt nicht bei allen Menschen gleich. Wie stark die Wirkung ausfällt, hängt von genetischen, biologischen und äußeren Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielt, wie schnell die Leber Koffein abbaut. Passiert das langsam, bleibt die Wirkung länger bestehen und kann intensiver sein.
Auch Alter, Geschlecht und die Gewöhnung an Koffein beeinflussen, wie es vertragen wird. Während einige Menschen schon nach einer kleinen Menge unruhig werden oder schlechter schlafen, bleibt die Wirkung bei anderen kaum spürbar [14].
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Koffeinquellen im Vergleich
Koffein kommt sowohl in natürlichen als auch in künstlich angereicherten Produkten vor. Zu den natürlichen Quellen zählen Kaffee, Tee, Kakao und Mate. Künstlich zugesetztes Koffein findet sich in Energydrinks, Softdrinks und Nahrungsergänzungsmitteln wie Koffeintabletten. Die Konzentration kann je nach Produkt stark variieren. Kaffee und dunkle Schokolade gehören zu den koffeinreichsten Lebensmitteln. Hier eine Übersicht, wieviel mg Koffein in 200 ml/g des jeweiligen Lebensmittels enthalten sind [15]:
- *Lebensmittel (200 ml bzw. 200g): Koffeingehalt*
- Koffeintablette: 50–200 mg/Tablette
- Kaffee: 80–120 mg
- Dunkle Schokolade: 60–120 mg
- Energydrink: 60–80 mg
- Schwarzer Tee: 30–50 mg
- Grüner Tee: 20–40 mg
- Mate Tee: 20–40 mg
- Cola: 18–24 mg
- Kakao: 5–20 mg
- Vollmilch-Schokolade: 5–20 mg
Koffein in Schokolade
Unbedenklicher Kaffee- und Koffeinverzehr
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt an, dass ein moderater Koffeinkonsum von bis zu 400 mg pro Tag für gesunde Erwachsene unbedenklich ist, während für Schwangere und stillende Frauen ein Limit von 200 mg pro Tag empfohlen wird [16].
Koffein kann in hohen Mengen unerwünschte Nebenwirkungen haben, darunter zum Beispiel:
- Erhöhter Blutdruck und Puls
- Magenreizungen oder Sodbrennen
- Schlafstörungen, Unruhe und Nervosität
Bitte achte auf deinem Kaffee- und Koffeingenuss, wenn diese oder andere Symptome mit dem Verzehr in Verbindung bringst, hole dir im Zweifelsfall ärztlichen Rat ein.
Koffeinfreier Kaffee als gesunde Alternative mit gleichem Effekt?
Studien zeigen, dass koffeinfreier Kaffee ähnliche Effekte wirkt wie koffeinhaltiger Kaffee [17]. Die genaue Ursache ist noch unklar, doch bioaktive Verbindungen wie Chlorogensäure und Polyphenole könnten eine Rolle spielen. Diese Stoffe stehen in Zusammenhang mit positiven Effekten auf den Stoffwechsel und die Blutzuckerregulation [18].
Da koffeinfreier Kaffee für viele Menschen besser verträglich ist, kann er eine gute Alternative sein, insbesondere für Personen, die empfindlich auf Koffein reagieren. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um die zugrunde liegenden Mechanismen besser zu verstehen [19].
Motivation
Ab Woche 6 merke ich, dass sich mein Denken verändert.
5 Tipps, wie du Kaffee zum Abnehmen nutzen kannst
- Moderater Konsum (bis zu vier Tassen täglich) gilt als unbedenklich [20]
- Trinke Kaffee ohne Zucker, um unerwünschte Blutzuckerspitzen zu vermeiden.
- Ergänze deinen Kaffeekonsum durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung, um nachhaltige Abnehmerfolge zu erzielen
- Genieße eine Tasse Kaffee zwischen den Mahlzeiten, um deinen Appetit zu zügeln oder nach den Mahlzeiten, um deine Blutzuckerreaktion zu reduzieren (und so Heißhunger zu vermeiden).
- Trinke Kaffee 30 Minuten vor einer höheren körperlichen Aktivität (z.B. Schwimmen, Training, Sport, etc.), um von der erhöhten Fettverbrennung zu profitieren.
Fazit: Kaffee kann beim Abnehmen unterstützen – aber mit Maß!
Quellen
- [1] Deutscher Kaffeeverband. (2023). So trinkt Deutschland Kaffee – acht überraschende Fakten. Verfügbar unter:
- [2] Universität Bath. (2020). Drink coffee after breakfast, not before, for better metabolic control. Verfügbar unter:
- [3] Tabrizi, R., et al. (2019). The effects of caffeine intake on weight loss: a systematic review. Critical Reviews in Food Science and Nutrition.
- [4] Shi, L., et al. (2020). Plasma metabolite biomarkers of boiled and filtered coffee intake. Journal of Internal Medicine.
- [5] Nawrot, P., et al. (2003). Effects of caffeine on human health. Food Additives & Contaminants.
- [6] Spriet, L. L. (2014). Exercise and sport performance with low doses of caffeine. Sports Medicine, 44(S2), 175-184.
- [7] Collado-Mateo, D., et al. (2020). Effect of Acute Caffeine Intake on the Fat Oxidation Rate during Exercise: A Systematic Review and Meta-Analysis. Nutrients, 12(12), 3603.
- [8] Grgic, J., et al. (2019). Caffeine ingestion enhances Wingate performance: a meta-analysis. European Journal of Sport Science, 19(2), 219-225.
- [9] European Food Safety Authority (EFSA). (2015). Scientific Opinion on the safety of caffeine. EFSA Journal, 13(5), 4102.
- [10] Henn, M., et al. (2023). Changes in Coffee Intake, Added Sugar and Long-Term Weight Gain. American Journal of Clinical Nutrition.
- [11] Universität Bath. (2020). Drink coffee after breakfast, not before. Verfügbar unter:
- [12] Sousa, C. V., et al. (2021). The effect of caffeine on endurance performance. Critical Reviews in Food Science and Nutrition.
- [13] Floegel, A., et al. (2012). Coffee consumption and risk of chronic disease in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC)–Germany study. American Journal of Clinical Nutrition, 95(4), 901-908.
- [14] Cornelis, M. C., El-Sohemy, A., Kabagambe, E. K., & Campos, H. (2007). Coffee, CYP1A2 genotype, and risk of myocardial infarction. JAMA, 295(10), 1135–1141.
- [15] Mitchell, D. C., et al. (2014). Beverage caffeine intakes in the U.S. Food and Chemical Toxicology, 63, 136–142.
- [16] EFSA. (2020). Koffein. Verfügbar unter:
- [17] Henn, M., Glenn, A. J., Willett, W. C., et al. (2023). Changes in Coffee Intake, Added Sugar and Long-Term Weight Gain – Results from Three Large Prospective US Cohort Studies. American Journal of Clinical Nutrition, 118(6), 1164-1171.
- [18] Williamson, G. (2013). Possible effects of dietary polyphenols on sugar absorption and digestion. Molecular Nutrition & Food Research, 57(1), 48-57.
- [19] van Dam, R. M., & Hu, F. B. (2005). Coffee consumption and risk of type 2 diabetes: a systematic review. JAMA, 294(1), 97-104.
- [20] Butt, M. S., & Sultan, M. T. (2011). Coffee and its Consumption: Benefits and Risks. Critical Reviews in Food Science and Nutrition.
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