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Radfahren beim Abnehmen: Vorteile und Effekte

Medizinisch geprüft von Dr. med. Johannes von Büren

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Radfahren beim Abnehmen: Vorteile und Effekte

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Bewegung

Ich nutze zanadio jetzt sechs Monate und habe trotz der Bewegungseinschränkungen 18 kg abgenommen.

Marcel
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Welche Vorteile hat Radfahren beim Abnehmen?

Einige Menschen nutzen das Fahrrad als tägliches Fortbewegungsmittel. Andere haben Radfahren als Hobby. Egal welche Variante bevorzugt wird: Radfahren unterstützt beim Abnehmen. Untersuchungen zeigen, dass tägliches Radfahren mit einem niedrigeren BMI assoziiert wird [1]. Die Vorteile auf einen Blick:

1. Fahrradfahren ist eine gelenkschonende Sportart

Für Menschen, die Gelenkschmerzen aufgrund von Übergewicht haben, kann Radfahren als Einstiegssportart dienen. Radfahren schont die Gelenke. Der Großteil des Gewichts ist auf den Fahrradsattel verlagert, die Knochenbelastung ist geringer. Vor allem für die Knie ist das im Vergleich zu anderen Sportarten vorteilhaft. Während des Radfahrens wird der ganze Körper, vor allem die untere Muskelgruppe, trainiert.

2. Radfahren lässt sich in den Alltag integrieren

Radfahren lässt sich im Vergleich zu anderen Sportarten und -geräten leichter in den Alltag integrieren. Statt des Autos kann für Strecken auf das Rad zurückgegriffen werden. Auch für Verabredungen oder einen Einkauf ist das Fahrrad ein mögliches Fortbewegungsmittel.

3. Die Ausdauer trainieren

Das Fahrrad täglich nutzen macht beweglicher und trainiert die Ausdauer. Die Intensität kann langsam gesteigert werden. Der Stoffwechsel und die Blutzirkulation werden angeregt. Muskeln, wie die Rumpfmuskulatur, die bei Rückenschmerzen wegen Übergewicht nicht trainiert genug sind, werden angesprochen. Zudem stärkt Radfahren die Lungenfunktion.

4. Radfahren steigert das psychische und körperliche Wohlbefinden

In puncto Stressmanagement und allgemeinem Wohlbefinden steht das Radfahren auf dem Siegertreppchen. Untersuchungen zeigen, dass Fahrradfahren ein beliebtes Fortbewegungsmittel ist und Menschen, die es regelmäßig nutzen, sich wohler und vitaler fühlen [2].

Wie hoch ist der Kalorienverbrauch beim Radfahren?

Wie viele Kalorien bei einer Einheit Radfahren ohne Motorunterstützung verbrannt werden, hängt von mehreren Faktoren ab: Geschlecht, Körpergewicht, Pulsbereich, Geschwindigkeit, Steigung und Intensität. Je höher die Intensität beim Radeln ist, desto höher ist der Kalorienverbrauch. Als Richtwert dienen folgende Zahlen:

  • Bei einer Geschwindigkeit zwischen 15 und 18 km/h werden innerhalb von 60 Minuten 300 bis 400 Kalorien verbraucht.
  • Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 22 km/h werden 450 bis 600 Kalorien pro geradelter Stunde verbrannt.
  • Ambitionierte Radler verbrauchen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 29 km/h um die 850 Kalorien pro Stunde.

Radeln, um abzunehmen?

Um ein Kilogramm Fett zu verlieren, müssen etwa 7.000 Kalorien verbrannt werden. Das heißt: Bei einer Geschwindigkeit von 15 km/h werden pro Stunde ca. 300 Kalorien verbrannt. Um ein Kilogramm Körperfett loszuwerden, sind 23 bis 24 Stunden nötig. Ist die Intensität schneller, wird der Verbrauch pro Stunde gesteigert.

Die Integration des Fahrrads in den Alltag ist ein Schritt um in Bewegung zu kommen und zu bleiben. Die Intensität des Radfahrens kann variiert werden. Eine Steigerung ist dadurch individuell möglich.

Jede regelmäßig ausgeführte Sportart hilft beim Abnehmen. Forschungsergebnisse zeigen, dass Fahrradfahren Männern und Frauen hilft, um abzunehmen. Es gibt keine Unterschiede bei den Geschlechtern. [3]

Tipp: Es ist wichtig, dem Körper nach dem Training Pausen zu geben, um sich zu regenerieren.

Welche Rolle spielt die Ernährung?

Unabhängig davon, welche Sportart gewählt wird, um abzunehmen: Die Ernährung macht einen großen Teil beim Abnehmen aus. Das intensivste Radfahren hilft nicht, wenn die Ernährung unausgewogen ist und/oder vernachlässigt wird.

Eine langfristig angelegte Ernährungsumstellung ist bei der Gewichtsreduktion wichtig. Durch intensivere körperliche Betätigung steigt der Flüssigkeits-, Energie- und Proteinbedarf. Solltest du regelmäßig mit dem Fahrrad trainieren, ist es wichtig, deine Ernährung anzupassen.

Auf dem Speiseplan sollten neben Gemüse und Vollkornprodukten auch Proteinquellen wie Hülsenfrüchte, Milchprodukte, mageres Fleisch oder Fisch stehen. Auch Nüsse liefern Eiweiß und gute Fette. Zudem kann es hilfreich sein, bei Energielieferanten auf Abwechslung zu setzen. Als Alternative zu Vollkornbrot liefern auch Haferflocken mit Beerenobst als Porridge Ballaststoffe, Mineralien sowie Vitamine und halten satt.

Radfahren: Diese verschiedenen Möglichkeiten gibt es

Neben dem herkömmlichen Fahrradfahren an der frischen Luft gibt es Indoor Cycling- und Spinning-Kurse. Im professionellen Rahmen ist es möglich, dass die optimale Herzfrequenz und Intensität beim Training ermittelt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist das Radeln in den eigenen vier Wänden auf einem Indoor Bike (z. B. ein Ergometer). Oft sind die Geräte mit Halterungen für Smartphone und Tablet, einem Pulsmesser und weiteren Gadgets ausgestattet. Achte beim Kauf auf die Qualität, die Handhabung und das Maximalgewicht.

Auch durch ein E-Bike oder Pedelec kannst du in die Welt des Radfahrens einsteigen. Hier lassen sich die Unterstützungsstufen durch den motorisierten Antrieb individuell einstellen. Für Einsteiger eignet sich das E-Bike oder Pedelec, da es die Gelenke schont und hilft, ein Tempo zu finden. Beachte, dass die Trainingsbelastung bei dieser Variante geringer ausfällt, was den Kalorienverbrauch beeinflusst.

Möglichkeiten für begeisterte Radler:innen

Das Rennradfahren und das „Downhill“ (DH) eignen sich für Menschen, die sich für das Fahrradfahren begeistern. Bei beiden Sportarten ist Übung gefragt. Sprünge, Überhänge und Bodenwellen gehören für Mountainbike-Fahrer:innen beim Downhill – eine Strecke bergab – dazu. Genauso spannend kann es sein, das Rennradfahren zum Hobby zu machen. Das Vernetzen mit anderen Fahrradfahrer:innen kann ein (soziales) Erlebnis aus dem Sport machen. Die Rennrad-Community ist groß und engagiert.

Das sollte beachtet werden

Eine gute Ausrüstung ist empfehlenswert. Bevor die Wahl auf ein Fahrrad fällt, sollten verschiedene Fahrrad-Varianten ausprobiert werden. Neben der Sicherheitsausrüstung wie einem Helm können Tracker und Pulsmesser hilfreich sein, um Trainings- und Erfolgserlebnis sichtbar zu machen. Vor allem als Einsteiger:in sollte eine professionelle Beratung stattfinden.

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